Vorteil: günstige Unfallversicherung

Versicherungen sind dazu da, gegen alltägliche und spezielle Risiken des Lebens vorzusorgen. Eins dieser stets vorhandenen Risiken ist die Gefahr, durch einen Unfall zeitweise oder dauerhaft geschädigt zu sein und daher sein Leben zwangsläufig umstellen zu müssen. Unfallgefahren treten insbesondere im Beruf auf und sind je nach Art des Jobs meistens unterschiedlich. So sind Berufstätige in Industrie und Handwerk sicherlich gefährdeter als solche, die in einem Büro arbeiten. Für die Unfallrisiken im Beruf tritt die gesetzliche Unfallversicherung ein. Sie ist eine Pflichtversicherung für alle möglichen Arbeitnehmer, aber auch für Auszubildende, Studenten, Schüler, Landwirte oder Helfer bei Unglücksfällen. Darüber hinaus können sich Selbstständige und Freiberufler freiwillig versichern.

 

 

Aber auch im Privatbereich geschehen Unfälle, die das Leben längerfristig negativ beeinflussen. Dabei können immense Kosten für Behandlungen, Medikamente, Hilfsmittel oder auch bauliche Veränderungen im täglichen Lebensumfeld entstehen. Wer diese Kosten nicht im Alleingang stemmen will oder kann, sollte das Risiko eines Unfalls außerhalb der Arbeitszeit zusätzlich absichern.

 

Leistungen und Funktionsweise der privaten Unfallversicherung

Grundsätzlich erhält man Leistungen der privaten Unfallversicherung bei jedem Unfall, der einem irgendwo auf der Welt widerfährt. Je nach Vereinbarung wird einem dann eine einmalige Summe oder, im selteneren Fall, eine Unfallrente ausgezahlt. Die günstige Unfallversicherung deckt dadurch alle Aufwendungen ab, die zur Wiederherstellung des Gesundheitszustandes oder bei einer dauerhaften Beeinträchtigung zur Umstellung des Lebens notwendig werden. Wer beispielsweise infolge eines Unfalls querschnittsgelähmt ist, muss Behandlungskosten tragen, sich einen Rollstuhl anschaffen und gegebenenfalls bauliche Veränderungen an seinem Haus vornehmen lassen, um sich dort in seinem neuen Zustand möglichst komfortabel bewegen zu können. Zusätzlich können auch der Unfalltod des Versicherten oder weitere Aufwendungen wie Bergungskosten, Kurkostenbeihilfe oder Kosten für kosmetische Operationen mitversichert sein.

Voraussetzungen für eine günstige Unfallversicherung

Eine günstige Unfallversicherung kann bereits ab etwa 10 Euro abgeschlossen werden. Die monatlichen Beiträge hängen dabei von vielen verschiedenen Faktoren wie dem Beruf, der Laufzeit, den vereinbarten Zusatzleistungen oder der Zahl der Mitversicherten ab. Beim Abschluss einer Unfallversicherung sollte man jedoch nicht allein auf die reinen Geldbeträge schauen, sondern auch auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Zu den gewöhnlichen Leistungen können vielfach für nur wenig mehr Geld Zusatzoptionen erlangt oder ausgehandelt werden. Dazu gehört die sogenannte Progression. Sie bewirkt dass ab gewissen Invaliditätsgraden überproportional viel Geld ausgezahlt wird. Dies ist auch logisch begründbar, denn stärkere Behinderungen erfordern meist auch relativ mehr Aufwendungen. Daher sollte man unbedingt eine günstige Unfallversicherung mit Progression abschließen. Der genannte Invaliditätsgrad errechnet sich nach der Gliedertaxe. Diese ordnet verschiedene Beeinträchtigungen wie den Verlust eines Armes, eines Fingers oder des Gehörs nach ihrer Schwere. Wer seinen Daumen verloren hat, wird dementsprechend mit einem Invaliditätsgrad von 20 % bewertet. Angehörige von Heilberufen können wegen ihrer besonderen Bedeutung eine verbesserte Gliedertaxe in Anspruch nehmen.

Die Abgrenzung zwischen Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung

Der Unterschied zwischen Unfallversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung wird bei einer Beratung nicht immer ausreichend erklärt. Dabei ist er eigentlich ganz einfach: Wie beschrieben erstattet die günstige Unfallversicherung alle Aufwendung, die direkt mit der körperlichen Beeinträchtigung infolfe eines Unfalls in Zusammenhang stehen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung deckt hingegen den Einkommensausfall ab, der durch die Beeinträchtigung eingetreten ist, weil der Betroffene möglicherweise nicht mehr oder nicht mehr in vollem Umfang in seinem alten Job arbeiten kann. Die Entschädigung wird dann in Form einer monatlichen Rente ausgezahlt. In vielen Fällen lohnt es sich daher, beide Versicherungsarten parallel oder in Kombination abzuschließen.